Archive for the ‘Mittel und Suedhessen’ Category

Die Wetterau 12

Die Burg zeigt sich als klassische stauferzeitliche Burganlage mit Umbauten und Erneuerun¬gen aus dem Spätmittelalter, der Renaissance und dem 19. Jh. Bauherr dieser Anlage war Hart¬mann von Büdingen, der 1173 auch als Reichsverwalter in Gelnhausen bestellt wurde, daher hat man ihre Gründung als Teil eines staufischen Befestigungswerkes im südlichen und mitt¬leren Hessen in Zusammenhang mit […]

Die Wetterau 11

Die historische Stadt wird von einem umfassenden und besonders malerischen Mauerring eingefaßt (Farbabb. 17). Dabei handelt es sich im südlichen Teil um die Altstadt (Stadtrechte seit 1330), im nördlichen um die Neustadt (\or 1390 angelegt); erst im 15. Jh. wurden beide ver¬einigt und der sie trennende Bereich zu einem gemeinschaftlichen Platz ausgebaut (Markt). Ab 1712 […]

Die Wetterau 10

Die den Ort bekrönende Burg ist in erheblichen Teilen ein Neubau des Klassizismus, auf der Außenseite steht noch ein spätmittelalterlicher Schloßflügel. Die Sockelmauern der zwei klassizistischen Flügel zum Hof reichen in das 13. Jh. zurück, der Treppenturm, an den einst ein weiterer Flügel anschloß, gehört wohl dem 16. Jh..an. Auf Reste der staufischen Ring-mauern und […]

Die Wetterau 9

1104 bereits gab es ein Grafengeschlecht von Nidda, doch das Städtchen selbst wurde erst im 13. Jh. erwähnt. Mit dem Aussterben der dortigen Grafen wurden die Hessen Herren, die sich ab 1450 als Landgrafen von Hessen, Grafen von Diez, Ziegenhain und Nidda bezeichne- ten. Der Ort war durch eine Mauer umschlossen, auch wenn sich die […]

Die Wetterau 8

Das Zentrum der Altstadt wurde zwischen 1960 und 1975 durch Unverstand radikal zer¬stört. Es blieb jedoch ein Kranz aus Straßen mit sehenswerten und neuerdings gepflegten Fach¬werkbauten, die bis in das späte Mittelalter zurückreichen: Grünes Meer 1 (ehern. Hinter¬gasse), um 1450, Grünes Meer 5/7, Grünemannsgasse 3/5, 8/10 und 30, Obergasse 23 und 25, Obere Langgasse 6/8 […]

Die Wetterau 7

Die evangelische Pfarrkirche östlich des Schloßkomplexes setzt sich aus einem Saal mit drei¬seitig umlaufenden Emporen, einem Turm und einem schmalen Chor zusammen. Turm und Chor bilden den Rest der mittelalterlichen Kirche, während das Langhaus im frühen 17. Jh. entstand und sofort mit Emporen geplant wurde. An der Südseite ist der Turm mit einem spät¬romanischen Portal […]

Die Wetterau 6

Nahe dem Limes stiftete Konrad II. von Hagen und Arnsburg 1151 ein Benediktinerkloster bei Arnsburg. 1174 wurde es in ein Zisterzienserkloster umgewandelt und an seine heutige Stelle verlegt. Bei Dorf-Güll konnten 1893 im Bereich eines römischen Kastells die Fundamente einer Klosterkirche der Jahre um 1151 ergraben werden. Mit dem Bau des Klosters zu Ehren der […]

Die Wetterau 5

Im Jahre 1119 gründete der hl. Norbert auf einer Wiese bei Reims, im späteren Prämontre, den Prämonstratenserorden unter Verschärfung der Regeln des Augustinus, um die Verbrei-tung eines >gereinigten< Christentums voranzutreiben und zu sichern. Schon vier Jahre danach hatten die westfälischen Adligen Gottfried und Otto von Cappenberg ihre Besitzungen, zu denen außer Cappenberg und Varlar (Coesfeld/Münsterland) […]

Die Wetterau 4

Die evang. Stadtkirche von Friedberg entstammt in den Unterteilen des Querhauses der Zeit um 1260/70, vielleicht gehört auch der Chorsockel dieser Bauphase an; im übrigen ent¬standen Chor und Querhaus in einem zweiten Abschnitt ab etwa 1280, in ihren Einzelformen am Stil der Mainzer Bauschule orientiert. 1306 erfolgte die Weihe des Hochaltars. Das Hallen¬langhaus wurde von […]

Die Wetterau 3

Die äußerlich stark durch den Neubarock des beginnenden 20. Jh. geprägten Bade- und Kuranlagen entwarf Wilhelm Jost, sie entstanden von 1905-11. Das Zentrum der Anlage bildet der Sprudelhof mit einer von Heinrich Jobst geschaffenen Einfassung der beiden Brun¬nen und symmetrischen, teils barockisierenden, teils im Jugendstil gehaltenen Bauwerken. Sie umgeben als kompakte Baublöcke einen schloßartigen Ehrenhof […]